Datenschutz-Workflow · 4 Min. Lesezeit

Screenshot auf dem Mac schwärzen

Ein Screenshot kann E-Mail-Adressen, Kundennamen oder Kontonummern zeigen, obwohl die eigentliche Nachricht harmlos ist. Mit diesem Ablauf schützt du die Kopie, die du teilst.

Echte Snipfolio-Sammlung mit zwei Screenshots, einem weichgezeichneten Detail und einem Pfeil
Eine echte Snipfolio-Sammlung mit zwei markierten Screenshots. Im zweiten ist ein Detail weichgezeichnet; für Informationen, die nicht lesbar sein dürfen, ist eine deckende Schwärzung die bessere Wahl.

1. Nur den nötigen Bereich aufnehmen

Nimm möglichst einen Bereich oder ein Fenster statt des ganzen Bildschirms auf. Prüfe vor dem Markieren die Bildränder, Browser-Tabs, Mitteilungen und sichtbare Kundendaten. Ein kleinerer Ausschnitt enthält weniger Informationen, die du später schützen musst.

2. Geheimnisse deckend schwärzen

Öffne den Screenshot in Snipfolio und lege eine Schwärzung über jedes vertrauliche Feld. Sie sollte über den Text hinausreichen; auch Satzzeichen oder benachbarte Beschriftungen können etwas verraten. Weichzeichnen kann für eine Präsentation reichen. Für Zugangsdaten und personenbezogene Daten ist eine deckende Fläche sicherer.

3. Eine flache Kopie exportieren

Snipfolio bewahrt den ursprünglichen Screenshot und bearbeitbare Markierungen in der lokalen Sammlung auf. In einem exportierten PNG und den für einen Freigabelink hochgeladenen Bildern sind die Markierungen fest ins Bild gerendert. Versende keine bearbeitbare Projektdatei oder das Original, wenn es vertrauliche Angaben enthält.

4. Genau die Datei prüfen, die du versendest

Öffne den Export in voller Größe und zoome in jede abgedeckte Stelle. Prüfe, ob außerhalb der Fläche noch Text sichtbar ist, und kontrolliere Dateiname und Metadaten. Öffne einen Freigabelink selbst, bevor du ihn verschickst. Ist etwas falsch, korrigiere die Markierung in der lokalen Sammlung und exportiere erneut.

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